Wie kann ich einen Boxsack selber bauen

Boxsack selber bauenEinen Boxsack selber bauen ist keine unlösbare Aufgabe! Wer gerne boxt und kein 0815 Produkt möchte, kann sich daran versuchen selbst einen Boxsack herzustellen. Hier ein Beispiel wie vorgegangen werden kann:

Das wichtigste ist die Sicherheit beim Training. Deshalb sollte zuerst eine Innentasche aus, zum Beispiel, Plastik oder Jute gefertigt werden. Diese kann man dann mit dem gewünschten Material füllen. Dies können Katzenstreu, Mais, Erbsen oder Reis sein. Sand oder Späne sollten nicht verwendet werden, da diese nach der Zeit sehr fest werden.

Ist das geschafft, kommt um den Kern noch eine Hülle aus reißfestem Material. Dazu kann Leder, Leinen oder auch Teichfolie benutzt werden. Am Besten polstert man die Außenhülle noch mit Tüchern aus und vernäht sie anschließend.

Ebenfalls muss daran gedacht werden, dass der Sack auch noch wo befestigt werden muss. Eine Öse mit Metallring einzunähen wäre eine Möglichkeit den Boxsack stabil anzubringen.

Beim Befestigen des Boxsacks sollte darauf geachtet werden, dass keine Möbel oder andere Gegenstände in der Nähe stehen, diese können sonst durch Schwingungen beim Training beschädigt werden. Spezielle Halterungen kann man im Internet erstehen.

Natürlich ist es einfacher sich einen Boxsack zu kaufen. Wer aber seinen Boxsack selber bauen möchte, genießt die Vorteile, dass er ihn ganz nach Wunsch anfertigen kann. Die Größe, Härte oder das Design können so frei gewählt werden.

Welche Boxsack Füllung ist die Richtige?

Das kommt ganz auf die Ansprüche und Erfahrungen des Boxers an. Auch wenn ein Boxsack meist auch Sandsack genannt wird, hat dieser meist selten diese Füllung. Die beliebteste Füllung sind Stoffreste, die fest in die Hülle gepresst werden. Sie sind nicht zu fest und bieten die optimale Konsistenz und Schwere. Dennoch wird von manchen Sportlern Sand bevorzugt. Bei untrainierten oder unerfahrenen Boxern, stell dieser jedoch aufgrund der Schwere und Härte ein hohes Verletzungsrisiko dar.

Desweiteren werden auch Stoffkügelchen oder Schaumstoff benutzt. Neuerdings gibt es sogar Säcke die mit Wasser befüllt werden.

Die Vorteile von weichen Stoffresten als Füllung sind, dass bei falschem Schlagen oder Fehlern Verletzungen vermieden werden. Durch das Unterbringen von mehreren kleineren Stoffresten verhaken diese sich ineinander, was dazu führt, dass ein Verrutschen unmöglich ist.

Auf Mischungen sollte verzichtet werden. Eine Boxsack Füllung die aus Kombinationen von Materialien besteht hat meistens einige Nachteile. Einer hiervon kann sein, dass sich bei einer Mischung aus zum Beispiel Sand und Stoffresten nach einigen Schlägen der Sand unten absetzt. Somit wäre der Boxsack aufgrund ungleicher Verteilung nach einer gewissen Zeit unbrauchbar.